1986
In diesem Jahr ging bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft eine Ära zu Ende. Nach 37 Jahren legte 1. Vorstand Sebastian Rosenegger die Geschicke des Vereins in jüngere Hände. Anläßlich der Jahreshauptversammlung wurde Georg Jobst von Einham zum neuen Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter wurde Sebastian Rosenegger jun. von Wimpasing, unterstützt durch den wiedergewählten Kassier Max Kaiser und Schriftführer Martin Dichtl sen. In der weiteren Vorstandschaft waren Emil Oberburger, Josef Zwinger, Valentin Steiner, Franz Heisinger, Leonhard Schneider und Anton Hocker.
Im Frühjahr fand das erste Kameradschaftsschießen am Kleinkaliberstand in Bergen mit den Mannschaften aus Siegsdorf, Vachendorf und Haslach statt. Dieses Schießen wird seit 1999 im Schützenheim in Haslach ausgerichtet.
Das erste 3-Vereine-Kameradschaftsschießen mit dem Karabiner K98 wurde mit den Mannschaften aus Kammer, Seebruck (ab 2015 ersetzt durch Gollenshausen) und Haslach im Herbst in Langmoos durchgeführt. Beide Schießen fanden im Jubiläumsjahr 2018 zum 33. Mal statt.
1987
Auf der Jahreshauptversammlung wurde die Restaurierung der alten Traditionsfahne beschlossen und zum 90-jährigen Gründungsfest im Jahr 1988 wiedergeweiht.
Patenbitten in Vachendorf mit Festleiter
1. Vorstand Georg Jobst sen.,
Sebastian Rosenegger jun. (li.)
und Pfarrer Josef Schenk
Vorstand und Ausschuss (sitzend v. li.) Max Kaiser, Sebastian
Rosenegger sen., Martin Dichtl sen., Leonhard Schneider, Josef Zwinger,
(stehend) Anton Hocker, Valentin Steiner, Sebastian Rosenegger jun.,
Georg Jobst, Martin Dichtl jun., Franz Heisinger und Emil Oberburger
1988
Das 90-jährige Gründungsjubiläum wurde mit 54 Vereinen groß gefeiert und dabei die Fahne aus dem Jahr 1900 durch Pfarrer Josef Schenk wiedergeweiht. Die KSK Vachendorf war Patenverein, die Schirmherrschaft hatte Traunsteins Oberbürgermeister Rudolf Wamsler, Festleiter war Georg Jobst sen., Fahnenmutter Frieda Zeilinger und Fahnenbraut Christine Jobst. Die Stadt Traunstein stiftete eine neue Fahnenspitze (bayerischer Löwe) und ließ das Trauerband restaurieren. Der VdK stiftete das Trauerband „Mortui viventes obligant” (Die Toten verpflichten die Lebenden).
1995
Im Schafkopfen wurde der Max-Kaiser-Gedächtnispokal als Wanderpokal erstmals ausgespielt.
1998
Das 100-jährige Gründungsjubiläum wurde unter der Schirmherrschaft des Traunsteiner Oberbürgermeisters Fritz Stahl mit einem feierlichen Festgottesdienst durch die Pfarrer Johannes Kurzydem, Josef Schenk und Josef Rosenegger am Kriegerdenkmal und einem bunten Festzug mit mehreren Nachbar- und Ortsvereinen durch den Ort begangen. Die Restaurierung des Trauerbands stiftete die Stadt Traunstein und das Erinnerungsband Hans Osenstätter.
2002
Wegen des geringen Interesses der Mitglieder wurde die KSK Traunstein zum 31. Dezember 2002 aufgelöst. Vorstand bei dem 218 Mitglieder starken Verein war zu diesem Zeitpunkt Ulrich Fischer. 13 Mitglieder traten am 1. Januar 2003 der KSK Haslach bei.
2004
Erstmalige Teilnahme der KSK Haslach zum Volkstrauertag des VdK beim Denkmal an der Kriegergedächtniskirche im Traunsteiner Stadtpark.
2005
Primiz unseres Mitglieds Pfarrer Michael Mannhardt, der die Messe auf der Moierwiese vor dem Kriegerdenkmal zelebrierte.
2008
Der Vereinsjahrtag wurde verbunden mit der Feier zum 110-jährigen Gründungsjubiläum und gleichzeitig zum 50-jährigen Bestehen des Kriegerdenkmals. Festzelebrant war Pfarrer Sebastian Heindl.
2011
Seit der Errichtung im Jahr 1958 war das Kriegerdenkmal mit Holzschindeln eingedeckt, 2011 erhielt es ein neues Kupferblechdach.
2016
Nach fast 30 Jahren Vorstandschaft übergibt Georg Jobst sen. das Amt an Simon Schreiber.